| Straßenlauf Willershausen leidet unter Extremtemperaturen - Seyfert und Hanelt siegen |
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| Sonntag, den 22. August 2010 um 17:45 Uhr | |
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Mit wenig läuferfreundlichen Wetterbedingungen hatten sich die Starterinnen und Starter aller Distanzen beim Straßenlauf in Willershausen auseinanderzusetzen. 30 Grad, strahlende Sonne und im oberen Streckenteil zusätzlich unangenehmer Gegenwind sorgten für zahlreiche angestrengte Gesichter trotz höchstens zweitklassiger Zeiten auf der Wendepunktstrecke.
Volker Hillebrecht
Cornelia Seyfert
Das einzige herausragende Resultat des Tages gelang Michael Müller vom LC Erfurt, der die 5 Kilometer in 15:53 Minuten souverän vor den LGGern Volker Hillebrecht (M35, 17:36) und Alfred Simon (M40, 17:46) gewann. Beide waren nur zwei Tage zuvor in umgekehrter Reihenfolge beim Laufabend der LGG im Jahnstadion über 5000m ins Ziel gekommen. Alexander Nikuradse (M45) wurde in 19:46 Minuten 10., sein Sohn Nicolas Nikuradse erreichte das Ziel nach 24:34 Minuten als zweiter Läufer der M12. Bei den Damen gab es einen LGG-Doppelsieg. Cornelia Seyfert (W30, 20:19) setzte sich auf dieser Distanz gegen ihre Vereinskameradin Maria Saborowski (W55, 21:05) durch. Auf Rang vier folgte mit Agnes Bauer (W50, 22:44) bereits die dritte LGGerin. Die 10 Kilometer hatte Running-Team-Trainer Wilhelm Graeber (M50) in Angriff genommen. Von den Bedingungen deutlich gezeichnet kam er nach 39:10 Minuten ins Ziel. Auf Rang 9 folgte Christian Spieß (mJA, 40:40), Lorenz Geer (M70) zeigte in 52:46 Minuten einmal mehr, dass er noch lange nicht an ein Karriereende denkt.
Wilhelm Graeber
Sebastian Hanelt
Die Zeiten über die 10 Kilometer zeigten bereits deutlich, dass es unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht möglich war, die gewohnte Leistung abzurufen. Die gleiche Erfahrung machte kurze Zeit später auf der Halbmarathonstrecke Sebastian Hanelt (M30). Als Testwettkampf vor dem für den 19.09. geplanten Marathonstart in Bremen gedacht, musste auch er den Temperaturen deutlich Tribut zollen und das Tempo in der zweiten Rennhälfte unverhältnismäßig deutlich reduzieren, um das Ziel überhaupt zu erreichen. Nach 1:17:28 Stunden stand zwar der Sieg fest, in Relation zur persönlichen Bestzeit und die aus dem aktuellen Training abzuleitende Leistungsfähigkeit kann man jedoch kaum von einem gelungenen Test der Form sprechen. Allenfalls der Wille das Rennen zu beenden, zeichnete an diesem Tag alle beteiligten Läuferinnen und Läufer aus.
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