Thea Schmidt nach starker Hallensaison bei den "Deutschen"

Ihren ersten Auftritt bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten hatte sich Thea Schmidt (LGG) etwas anders vorgestellt. Die Kulisse in der ausverkauften Arena Leipzig war für die sonst so anlaufsichere Dreispringerin sehr gewöhnungsbedürftig und so war der Wettkampf für die 24-jährige Lehramtsstudentin vorbei, ehe er so richtig begonnen hatte.

Der erste Sprung war leicht übertreten, hätte aber für das Finale der letzten Acht locker gereicht. Es folgte ein Sicherheitssprung auf nur 12,17 Meter. „Thea hätte in einer Wettkampfsituation, wo es Spitz auf Knopf steht, im zweiten Durchgang auch etwas riskieren müssen.“ So Trainer Frank Reinhardt in der Retrospektive. Im dritten Versuch folgten 12,32 Meter und das waren 25 Zentimeter zu wenig, um noch weitere drei Sprünge machen zu können. Dennoch kann die bisherige Nummer Vier der LGG-Dreispringerinnen mit der abgelaufenen Hallensaison mehr als zufrieden sein. Nach zwei Jahren völliger Stagnation. Zweiter Platz bei den Landesmeisterschaften und dann der überraschende Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften lassen auch für die anstehende Freiluftsaison durchaus was erhoffen.