Aus im EM-Vorkampf - Neele schaut dennoch optimistisch in die Zukunft

Es war ihr erster Auftritt auf internationalem Parkett im Nationaltrikot. Bei der Europameisterschaft in Belgrad startete Neele Eckhardt in der Morning-Session am Freitag in der Qualifikation im Dreisprung. In einem hochkarätigen Wettkampf mit insgesamt sieben Springerinnen jenseits der 14 Meter lief es für die Göttingerin aber leider nur mittelmäßig. Im ersten Sprung kam sie auf 13,22 Meter - und dabei blieb es. Am Ende stand damit Rang 18 zu Buche, Qualifikation für das Finale deutlich verpasst. Auf leichtathletik.de erklärte Neele dazu im Interview:

Ich war fit, die Vorbereitung war nach meinen Problemen in Leipzig und Grippe nicht optimal. Ich konnte nicht so viel trainieren. Heute hatte ich aber vor allem Probleme, die technischen Feinheiten des Dreisprungs mit dem Schwingboden zu vereinen. Charles [Friedek] hat mir gesagt, dass ich nicht flach genug aufsetze und das Knie dadurch einknickt. Das habe ich nicht in den Griff bekommen. Daraus möchte ich lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Für den Sommer sind 14 Meter das erste Ziel. Ich habe schon gezeigt, dass ich diese Weite schaffen kann.

Mit der aktuellen Entwicklung kann Neele trotz dieses kleinen Rückschlags also absolut zufrieden sein. Wir sind gespannt auf die nächsten Auftritte - in gelb-schwarz und in schwarz-rot-gold.